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die Wortentwicklung: Beltwerrem – Bellwerrem –
Pellwerrem.
Seestrand mit einem Pfahl
als Seezeichen
Von fries. pule, angels. päl,
holl. und niederd. paal = Pfahl.
Gegend an einem Sumpf,
von Watten umgeben
Von angels. pöl, niederd.
Pohl, fries. peil = Pfuhl, Sumpf.
3.
Die Namensform Pelwerrem bedeute
Gegend, Land (-em) am verschütteten,
verspülten (peel) Wasser
[we(d)er], denn das fries. Wort werem in Flurnamen komme
von wederem = Gegend am Wasser und dikwerem = Gegend
am Deichgewässer. In werrem könne aber auch
werrew, die Warft stecken, dann bedeute der Name: Land
an den bespülten Warften.(12*)
4.
Pellworm wird mit fries. Polweerm
übersetzt, wobei pol, pul, pil die Bedeutung Pfahl,
Grenzpfahl hätten. Auch andere Grenzorte enthielten
pol oder pal, z. B. Pahlen an der Grenze zu Dithmarschen.
Pellworm wäre dann die äußerste Grenze
nach Süden und Westen des alten Strands, also der
Grenzort (am Wasser). (13*)
5.
Es werden einige Namensformen von
Pellworm betrachtet, die eine Verbindung des ausgestorbenen
männlichen Personennamen Pyle, Pile mit dem nordfries.
weer und westfries. wier, was „kleine Warft”
bedeute, und -ham =
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