| Anton
Heimreich:
„Es wird aber dieses land
in demeten abgemessen, und nach denselben einem jeden
auff seinem lande sein teich bey füssen oder ehlen
zugemessen. Und wird ein demth oder eigentlich däimeth
für so viel gehalten, als ein mejer an einem tage
mit seiner sensen kan herunter mejen, daher es auch
zweyfels frei den nahmen ä demetendo oder von eines
tages mede wird bekommen haben ... "(32*)
Diese Definition übernahm
er von Johannes Petreus (Petersen, Pastor in Odenbüll
auf Nordstrand), in dessen Chronik aus dem Ende des
16. Jahrhunderts es heißt: „... ein demtt
edder (oder) daimath wert so viel geholden alß
ein meyer mit der sense effte (oder) lebe in einem dage
graß van der wortell loß macken kann edder
affhouwen, darvons ock den nahmen hefft ...”
Und an einer anderen Stelle: „...
erstreckt sich in der mathe meders mede (soveel ein
kerll eins dags kan loß
howen) ..."(33*) Mathe meders
mede abgekürzt de mahd / demath.
Auf den Halligen galt ein Demat
als soviel Land, wie zur Gräsung einer Kuh notwendig
war (notsgresinge, von fries. nuat = Rind). Ein Halligdemat
war bis zu mehr als siebenmal größer als
ein Insel- oder Festlandsdemat.(34*)
Hallig
Unter einer Hallig versteht man
ein über dem normalen Wasserspiegel liegendes uneingedeichtes
Landstück. Dies kann eine eigenständige Insel
oder ein mit eingedeichtem Land verbundenes Außendeichsland
oder auch in einem Binnengewässer liegendes Land
sein. Der Ausdruck ist nur an der schleswigschen Westküste
gebräuchlich. Mit Pellworm waren mehrere solcher
Halligen verbunden,
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