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einfach als Bezirk oder Gebiet und setzt es gleich mit
dem deutschen Wort Herd, als Wirkungskreis einer treibenden
Kraft.(43*) In diesem Fall wäre an einen königl.
oder herzogl. Beamten, einen Staller, zu denken.
Koog
Darunter versteht man eingedeichtes
Land, das von See-deichen (auf den Inseln und an der
Küste) und/oder Mitteldeichen umgeben und vor Überflutung
geschützt ist. Neue Köge konnten besiedelt
und landwirtschaftlich genutzt werden, oder bereits
besiedeltes Land mußte wegen des Anstiegs des
Meeresspiegels gesichert werden. Von niederd. Kooch,
nordfries. Kuuch, altfries. kag, neu-niederl. kaag,
mittelniederl. cooch gehe der Begriff auf germ. kaugaz
bzw. der Nebenform haugaz, hauhaz = hoch zurück.(44*)
Es könne auch mit Koje, etwas Eingeschlossenem,
stammverwandt sein(45*), oder stamme von kuga = einzwingen,
pressen(46*).
Da es fries. kuug heiße,
und man koog nur auf Sylt sage, wo es keine Köge
gäbe, aber wo eine altertümliche Schiffs-form
so heiße (in der Hansesprache: Kogge), sei es
denk-bar, daß der Name aus der Ähnlichkeit
mit dieser Schiffs-form entstanden sei.(47*) Ein Koog
war also vergleichbar mit einem Schiff, das sich auf
dem Wasser befindet.
Marsch
Unter Marsch ist fruchtbares Schwemmland
an der Küste zu verstehen, im Gegensatz zur weniger
fruchtbaren, dahinter liegenden Geest.
Der Name wird von mittelniederd.
mersch, altsächs. mersk aus germ. mariska, mari
= Binnengewässer, Meer abgeleitet48, bedeutet also
Wasserland.
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