| Handschrift
lautet der 1. Artikel: „Alle dat landt, under
einem Koge belegen, dar de grote flodt avergegahn is,
dat schall demat demats gelieken in dieck und damme,
in argen und gudem, gemaket und geholden werden. "6;
Großer Koog, Alter Koog,
Mittelster Koog, Kleiner Koog und Johann-Heimreich-Koog
konnten 1635 - 1637 wiedereingedeicht werden. Das Gebiet
dieser Köge wird auch als Alt-Pellworm bezeichnet.
Kleiner Norderkoog, Westerkoog, Ütermarkerkoog,
Hunnenkoog, Süderkoog und Großer Norderkoog
wurden dann zwischen 1657 und 1687 wiedereingedeicht.
Die heutige Gestalt von Pellworm
(außer Bupheverkoog) entspricht aber in etwa erst
der von 1798, weil in der Zwischenzeit durch Sturmfluten
und den dadurch entstandenen Schäden Ausdeichungen
vorgenommen wurden. 1825 wurde Pellworm zum letzten
Mal durch eine Sturmflut überschwemmt.
Die Namen der Köge stammen
teilweise aus der Zeit der Wiedereindeichungen oder,
durch Umbenennungen, kurz danach und teilweise, sofern
die alten Namen wiederverwendet wurden, aus dem 14.
und 15. Jahrhundert oder sind noch älter.
Die neuere Forschung geht davon
aus, daß großflächige Eindeichungen
erst nach der großen Sturmflut und den erheblichen
Landüberschwemmungen und -verlusten des Jahres
1362 vorgenommen wurden. Die dadurch entstandenen neuen
Köge umfaßten Gebiete, in denen es auch vor
1362 (bedeichte) Siedlungen und Kirchspiele gab, die
nicht völlig untergegangen waren, sondern wie-der
bedeichbar und danach wieder nutzbar waren. Man sieht
dabei den Mittelsten Koog als den Urkoog an, in der
zeitlichen Abfolge wurden dann der Alte Koog und
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