| Buphever
oder Bophever bedeute soviel wie baven oder über
der Hever. Heverdam, ein Kirchspiel nördlich von
Pellworm, soll im Jahre 1300 (wenn, dann eher 1362,
da es die „große Flut” von 1300 gar
nicht gegeben habet (65*) untergegangen sein. Weil die
Hever nicht wieder über-deicht werden konnte, hieße
der von diesem Kirchspiel wieder eingedeichte Teil so.
(66*) Eine andere Interpretation sagt, es bedeute „oberhalb
des Haffstrandes".(67*)
Großer Koog
Es ist der größte Koog
der Pellwormharde, der 1635/ 1637 wiedereingedeicht
bzw. wiederhergestellt wurde. Früher auch Groote
Kooch, Grote Koeg und Große Koeg genannt.
Der Name mag daher kommen, weil
er die Bereiche zweier oder mehrerer Kirchspiele (und
Köge?) aus der Zeit vor 1362 umfaßt. In einer
Karte der mutmaßlichen Verteilung der Kirchspiele
vor 1362 sind Norderwisch und Süderwisch im Gebiet
des Großen Koogs eingezeichnet.(68*) Auch Geerz
hat in seiner Karte Süderwisk als 1362 untergegangenes
Kirchspiel im Großen Koog vermerkt.
Großer Norderkoog
Der Koog wurde als kleinerer Teil
des früheren (1445, 1550 oder 1551 eingedeichten)
Norder Neuer Koogs, Norder Nienkoog, Bupheverings Newe
Kog 1687 wiedereingedeicht. Er hieß zunächst
Norder Neuer Koog und wurde später (evtl. zur Unterscheidung
zum Kleinen Norderkoog) umbenannt.
Anton Heimreich nennt den früheren
„Nordernewenkog” auch „Bopheverkog".(69*)
Vermutlich weil sich 1362 oder wahrscheinlicher 1436
ein Tief durch den Koog des
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