| Interessentin
beteiligt. Sie und ihr Mann besaßen schon vor
der Flut 1634 dort Land. Anton Heimreich erwarb nach
der Wiedereindeichung davon 50 Demat Land nebst einem
Haubarg.(73*) Aufgrund dieses Grunderwerbs der Familie
Heimreich soll der Koog den Namen Johann Heimreich Koog
erhalten haben.(74*) Doch ist nicht genau auszumachen,
welcher Johann Heimreich gemeint ist.
Es findet sich zum einen die Zuordnung
zum Vater des Chronisten Anton Heimreich, Johann(is)
Heimreich,(75*) der von 1639 - 1664 Pastor an der Alten
Kirche war. Und es findet sich zum anderen die Zuordnung
zu dem (sonst als Neffen bezeichneten) Sohn des Chronisten
Anton Heimreich, Johannes Heimreich, der zu seiner Zeit
eine bedeutende Rolle für Pellworm gespielt haben
soll. In der Alten Kirche hängt an der Nordseite
ein großes Bild mit dem Jüngsten Gericht
als Motiv, das 1735 von dem Pastor Petrus Harssen und
dem Rathmann Joh. Heimreich Walter gestiftet wurde.(76*)
2. Johann Heinrich
Diese Bezeichnung findet man in
Karten und Schrift-stücken in unterschiedlicher
Schreibweise bis hin zur Gegenwart: Heinrichs Koog (Koeg),
Johann Heinrichen Koog, Heinrich Koog, Johann Heinrichs
Koog, Johann Hinrichs Koog.(77*)
Ein Johann Heinrich konnte nicht
ermittelt werden. Die neuere Forschung geht davon aus,
daß der ursprüngliche Name (Johann-) Heinrichs-Koog
war, und Heimreichs wohl ein Schreib-, Übertragungs-
oder Lesefehler ist.(78*)
In einer Karte aus dem Jahre 1832
ist der Koog als Iohann Heimrich Koog eingetragen.79
Hier finden wir nun beide Namensbezeichnungen miteinander
verwoben, und dies könnte auch die Lösung
bedeuten.
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