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Herzogs Friedrich III. (1616-1659). Ihm wurde das, nach
den Sturmfluten des 14. - 16. Jahrhunderts zum Vorland
gewordene, Gebiet zwischen Pellworm und Ilgrof vom Herzog
geschenkt, und er hat es 1624 eingedeicht. Nach ihm
wurde der Hensebeck Koog benannt, der 1634 jedoch wieder
zerstört wurde. Der Utermarkerkoog, in dem das
Neubaugebiet liegt, stellt den Rest des ehemaligen Hensebeck
Koogs dar.
Ilgrofweg
Eine Straße im Neubaugebiet,
die von Ilgrof, einem Kirchspiel auf Alt-Nordstrand,
direkt nordöstlich von Pellworm, ihren Namen erhielt.
Es wurde 1634 zerstört und ist nicht wieder eingedeicht
worden.
Heimreich: ,,... die kirchen Ilegrufft,
so vormahls Siehloder Schleusen gru f ft genant, und
von denen in derselben sich befindenden Ahlen, hernach
Ehlegröff ist geheissen
"(140*) Andere interpretieren
den Namen als (Blut) Egelgraben.(141*)
In de See
Damit ist die Verbindungsstraße
durch den Großen Koog zwischen Junkersmitteldeich
und Schulstraße gemeint. Der Bereich nördlich
von Seegarden ist niedrig und wurde, wenn der Bekstrom
überlief, häufig über-schwemmt, so daß
das Gebiet wie eine Seefläche aussah. Erst seit
1951, als das Schöpfwerk am Tammensiel eingerichtet
wurde, stehen diese Fennen nicht mehr bis weit ins Frühjahr
hinein unter Wasser.
Anton Heimreich schreibt dazu:
,,... Seegard (das ist, die Garde oder der Hoff an der
see, wie das daran liegende
land geheissen) ..." (l42*)
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