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Schwabstedt, bei Husum, gab es die Ortsbezeichnung „auf
Stuerbarch. (115*)Auch im Schleswiger Gebiet gibt es in
alten Dokumenten die Ortsnamen „Stursbjerg, Stuer
Bierre, Hinterste und Vorderste Stuersberg”, von
altdän. storth = Jungwald, junger Wald und ostengl.
strod = Marschland mit Büschen bewachsen und niederd.
struot = Kratt (Eichengestrüpp). Als Ortsbezeichnung
findet man das Wort z.B. im nordschleswigschen Storde
und Stord unter der Bedeutung „abseits gelegene
Gemarkung”, die als gemeinsame Viehweide (vielleicht
Allmende) genutzt wurde.(156*) Der Weg oder der ehemalige
See-und Mitteldeich könnten also zu einem solchen
Gebiet geführt haben oder selbst mit Büschen
bewachsen gewesen sein.
Sollte es ein sehr alter Name sein,
so könnte er auch in den Zusammenhang mit einem
adeligen Styresmann gebracht werden. Ein Styresmann
(Steuermann) war Oberhaupt eines Bauerndistrikts, der
kriegspflichtig war und Soldaten und ein Schiff mit
12 Ruderern ausrüsten mußte. Dafür wurde
er vom König mit einem Edelhof, dem Styreshavne
oder -haffen, beliehen. Solche Güter lagen an der
See oder in der Nähe von Seehäfen.(157*)
Süderkoogsweg
Der Weg führt vom Tilli zum
Seedeich am Leuchtturm und durch den Süderkoog.
In der Karte von Salchow wird er Süderweg genannt.
Süderwisch
Eine Stichstraße vom Ostertilli,
die in den Süderkoog hineinführt, wird so
bezeichnet.
Abgeleitet wird der Name
von mittelniederd., neunie-
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