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einfach mit Hör- und Schreibfehlern zusammenhängen.
Beispielsweise ist das Originalschriftstück der
„Siebenhardenbeliebung vom 17. Juni 1426”,
ein Gesetz-buch der damaligen Bewohner der Westküste
von Sylt bis Eiderstedt, nicht erhalten. Es gibt nur
12 verschiedene Ab- oder Handschriften aus dem 16. bis
18. Jahrhundert. Darin finden sich acht Namensvarianten:
Pillwormingharde, Pylwormingharde, Pilwörmingharde,
Pilwormingherde (2x), Pillwormerharde, Pilwormharde,
Pillwärm und Pilworm.(6*)
Der heutige Name „Pellworm”
hat sich etwa Ende des 18. Jahrhunderts durchgesetzt.
Eine vielfach zitierte Erklärung
für den Namen liefert Anton Heimreich, der Verfasser
der „Nordfresischen Chronik” aus dem 17.
Jahrhundert:
„Pelworm, so genant von
einer frawen Pell und deren tochter Worm, auff derer
verlag die kirche daselbst ist erbawet, und sein sie
auff diesem kirchhofe in einem steinernen sarck begraben
worden. (7*)
Heimreich bezieht sich hierbei wohl auf die „Annalen
Strandenses” von 1620 (Detleff Barm): „Anno
1095. Uff den Dach Sanct Urbani ist dat Fundament des
Thorns tho Pillworm gelecht. Dortho de dogetsahme Fruve
Pelle und ehre Dochter Worm dat geldt gelecht und Ist
dat Carspell na dißer Fruve und ihre Dochter genohmet,
Pellworm "(8*), oder auf die „Denkwerdige
Geschichte” des Knut Lorentzen von 1590, in der
es heißt: „Anno 1095 up Urbani dag iß
dat Fundament des groten Thorns to Pillworm gelegt,
dorch Verlay der dögendsamen Fruen, Pele gebeten”.(9*)
Dieser Satz taucht abgewandelt
in Chroniken, Nach-richten und Meldungen bis ins 18.
Jahrhundert hinein
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