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wieder auf. Die Handschrift der „Denkwerdigen
Geschichte” ist jedoch eine Abschrift. Das als
„Thorns” überlieferte Wort kann auch
als „Chores” gelesen werden und würde
dem Ablauf eines Kirchenbaus eher entsprechen. Dies
bleibt jedoch einer späteren, genaueren Untersuchung
— dem Buchstabenvergleich der gesamten Handschrift
— vorbehalten. Doch sollte die Namensforschung
diese Lesart als neue Interpretationsmöglichkeit
einbeziehen.
Frau Pell und ihre Tochter Worin
mögen etwas mit dem Bau der Kirche zu tun gehabt
haben, indem sie beispielsweise Land oder Geld dazugegeben
haben. Mit der Namensentstehung des Siedlungsortes Pellworm
sind sie jedoch nicht in Zusammenhang zu bringen. Diese
Benennung dürfte während der Wiederbesiedlung
des alten Strand erfolgt sein, die jedoch vor den Lebzeiten
von Frau Pell und ihrer Tochter Worm lag.
Weil es aber nun keine eindeutige
Quelle oder Ableitung gibt, was der Name Pellworm bedeutet
und wie er entstanden ist, sind zahlreiche Deutungsversuche
unternommen worden, die im folgenden aufgeführt
werden. Eine zweifelsfreie Interpretation ist jedoch
bis heute nicht zu finden.
1.
Es wird der Überlieferung
von Heimreich und anderen nachgegangen, welche die Kirchengründungen
in den Zusammenhang mit den Eigennamen der Erbauer,
Land-oder Geldgeber stellen. Pell als Vorname sei nachgewiesen:
Päll, Palle, Palla, Pelle, Pel. Worm dagegen nicht,
aber als Frauenname durchaus denkbar. Da die zweite
Silbe in den älteren Namensformen -waerm und -worum
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