Austernfischer

Da der Schnabel des Austernfischers
ständig wächst, kann er sich in kurzer Zeit
veränderten Nahrungs-angeboten anpassen: mit dem
spitzen Pfriemschnabel sucht der Austernfischer (unter
Freunden auch "Aufi“ genannt) nach Würmern,
die er mit Sinneszellen an der Schnabelspitze erspürt.
Mit dem Meißelschnabel stößt er in
eine geöffnete Muschel und durchtrennt den Schließmuskel.
Falls dies nicht gelingt, laufen die Austern-fischer
manchmal stundenlang mit einer Muschel am Schnabel herum.
Mit dem Hammerschnabel hämmert er die Schalen von
Mies - und Herzmuscheln auf. Frisch geöffnete,
zertrümmerte Schalenklappen legen Zeugnis davon
ab. Nur Austern fischen kann er nicht mehr. Auf den
Halligen und Inseln ist er der häufigste Brutvogel.
Bis zu 150.000 dieser "Halligstörche"
sammeln sich zur Herbstzeit im Nationalparkgebiet, um
über die Wintermonate an die europäische und
nordafrikanische Atlantikküste zu ziehen.
>> weiteres Bild vom Austernfischer
im Wattenmeer >>
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