Brandgans

An die 200.000 Brandgänse
kommen alljährlich Ende Juni zur Mauser ins Wattenmeer.
Dort - auf dem Knechtsand und den Sandbänken um
Trischen, wo sie Sicherheit und ausreichend Nahrung
finden - wechselt diese bei uns häufigste Wildgansart
ihr Federkleid. Vier Wochen sind sie dann absolut flugunfähig.
Bei der Nahrungssuche trampelt
die Brandgans wie einige Möwenarten auch, so lange
auf der Stelle, bis ihre Beutetiere, Schnecken und Ringelwürmer,
aus dem Wattboden freigespült werden. Auch junge
Muscheln werden verschlungen - mit Schale. Die Brandgans
ist häufig Untermieter in den Erdhöhlen der
Kaninchen und sogar der Füchse.
Im Gegensatz zu den Altvögeln
können die jungen Brandgänse blitzschnell
tauchen und beachtliche Strecken unter Wasser zurücklegen.
Trotzdem droht ihnen Gefahr von den Silbermöwen,
die manches Junge greifen und in wenigen Augenblicken
hinunterwürgen.
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