Einsiedlerkrebs

Er lebt in leeren Schneckenhäusern, in denen er
seinen ungeschützten Hinterleib verstecken kann.
Mit zunehmendem Wachstum muß auch immer wieder
ein neues Schnecken-haus gesucht werden. Er schnappt
sich mit seinem zu Scheren umgebildeten vorderen Beinpaar
Borstenwürmer, Schnecken, Muscheln und kleine Krebse.
Sein 2. und 3. Beinpaar dient zum Laufen, das 4. und
5. zum Festhalten am Schneckenhaus. Am rechts gewundenen
Körper sind - passend zu seinem Schneckenhaus -
nur die Beine der linken Seite erhalten. Sie erzeugen
den Atemwasserstrom, denn der Einsiedlerkrebs nimmt
den Sauerstoff nicht durch Kiemen, sondern durch die
dünne Haut seines Hinterleibs auf. Den Einsiedlerkrebs
findet man nur durch Zufall auf dem freigefallenen Watt,
denn er braucht ständige Wasserbedeckung.
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