Gemeine Seepocke

Darum ist er wohl Zwitter geworden.
Auf Muscheln, Krebsen, Schiffsrümpfen, Pfählen
und Steinen sitzt er. Die Larve ist noch freischwimmend,
sie setzt sich fest und bildet eine Hautfalte, auf der
sechs Kalkplättchenen zu einem kegelförmigen
Gehäuse wachsen, welches sich ständig vergrößert.
Auf diesem Gehäusetopf sitzt ein verschließbarer
Deckel. Er macht es möglich, bei Ebbe trockenzufallen
ohne auszutrocknen. Ihre Plankton-mahlzeit filtert die
Seepocke mit den Beinen aus dem Wasser. Die 10.000 Eier
behält das Zwitterwesen bis zum Schlüpfen
der Larven in seiner Mantelhöhle. Da wundert es
nicht, dass an günstigen Standorten bis zu 100.000
Tiere pro qm siedeln.
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Seepocke >>
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