Seehund

Er ist das letzte Glied in der
Nahrungskette der Nordsee. Durch Störungen an seinen
Ruheplätzen auf den Sandbänken des Watts und
durch die angereicherten Umweltschadstoffe seiner Nahrungstiere
ist auch er gefährdet. Das Weibchen bringt auf
den Sandbänken ein Junges zur Welt, das mit fettreicher
Milch solange gesäugt wird, bis es etwa 25 Kg wiegt
und von der Mutter verstoßen wird. Trifft man
auf hilflose, zu früh verlassene Jungtiere —
die "Heuler" — sollte man sich fernhalten,
aber den Fundort melden. Seehunde sind wendige Fischjäger
und können mehrere Minuten tauchen, bevor sie zum
Luftholen wieder an die Wasseroberfläche müssen.
Neben dem Seehund sieht man im Watt auch die seltenere
Kegelrobbe, die an ihrem kegelförmigen Kopf gut
zu erkennen ist.
>>weiteres Bild vom Seehund
>>
|