Seeregenpfeifer

Aufgrund intensiver Freizeitnutzung
der Strand- und Dünenbereiche ist der kleine spatzenähnliche
Geselle stark in seinem Bestand gefährdet. Wie
der Mensch brütet er am Strand in der Sonne. Das
Gelege ist halb unter Sand verdeckt. Seine afrikanischen
Art-genossen überlassen oft das Brüten tagsüber
der Sonne und wärmen nur Nachts selber die Eier.
Streng an Salzbiotope gebunden, sieht man ihn —
wenn man ihn sieht — sehr schnell am Spülsaum
trippeln und oft ruckartig anhalten. Küken kennen
ihre Eltern nicht von Geburt an, sondern müssen
sie erst kennenlernen. Dies ist um so schwieriger, als
die Jungen schon Stunden nach dem Schlüpfen neugierig
das Nest verlassen können.
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