Strandkrabbe

Winzige Jungkrabben — nicht
zu verwechseln mit unseren "Speisekrabben"
— findet man im Sommer in Mengen zwischen Steinen
und Muscheln. Werden sie größer, graben sich
die Nichtschwimmer ein und erfassen mit ihren Stielaugen
die Umgebung in einem 360° Rundum-blick. Mit auflaufendem
Wasser krabbeln sie auch schon 3 km weit seitwärts
auf die Wattflächen zum Fressen. Mehrmals wechseln
sie ihren nicht mitwachsenden Panzer, indem sie sich
nach dem Abwurf durch Wasseraufnahme aufblähen
und so ihre weiche neue Hülle weiten (Butterkrebs).
Nicht nur dann sind sie begehrte Leckerbissen von Silbermöwen,
die kleine Krabben ganz und große aufgehackt verspeisen.
Viele andere Vögel und auch Fische jagen ihr nach,
Aale decken zeitweise die Hälfte ihres Nahrungsbedarfs
durch kleine Strandkrabben. Bei Verlust von Beinen oder
Scheren bilden sie diese Teile bei der nächsten
Häutung neu.
>> weiteres Bild der Strandkrabbe
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